Wissenswertes
um Berufs- und Sicherheitsschuhe (Seite 3 /3)
Brandsohle/ Einlegesohle/ Laufsohle/ Gelenk/ Stahlzwischensohle
Die Brandsohle muss in den Schuh so eingearbeitet sein, dass
sie nicht herausgenommen werden kann, ohne den Schuh zu zerstören.
Sie ist die Aufstandsfläche des Fußes und muss
in allen Schuhen (ausgenommen Gummistiefel oder ähnl.)
vorhanden sein.
Das Material ist in der Regel Leder, kann aber auch ein andere
Stoff als Leder sein.
Einlegesohlen sind zulässig. Sie sind in ihrer Art nicht
vorbestimmt. Sie dürfen jedoch die Eigenschaft der Brandsohle
nicht mindern und den elektrischen Durchgangswiederstand des
gesamten Schuhes nicht über zulässige Grenzen verändern.
Sie sollten auswechselbar und atmungsaktiv sein, sowie eine
hohe Feuchtigkeitsaufnahme (für gesundes Fußklima)
haben.
Sie sollen im Bedarfsfall kälteschützend und wärmeisolierend
wirken. Zusätzlich dürfen sie den Fuß nach
orthopädischen Gesichtspunkten unterstützen und
abfedern wirken.
Die Laufsohlen sind wichtig, wenn die Schuhe bei der Arbeit
funktionieren sollen. Sie sollen gleichzeitig Stoßdämpfend
wirken, abriebfest und griffig (rutschsicher) sein. Darüber
hinaus sollen sie Benzin-, Säure- und Ölresistent
sein. In manchen Arbeitsbereichen werden hitze-beständige
Sohlen benötigt.
Laufsohlen müssen eine durchgehende Mindestdicke und
Festigkeit haben und müssen mit dem Schaft ausreichend
fest verbunden sein.
für Sicherheitsschuhe können sie aus mehreren Schichten,
die miteinander verklebt oder verschweißt sind, besten.
PUR- (Polyuretan) oder Nitril-Laufsohlen auch in Kombination
werden am häufigsten verwendet
für die unterschiedlichsten Böden und Anforderungen
werden entsprechende Sohlenprofile angeboten
Das Gelenk im Schuh stützt das Fußgewölbe
und garantiert, dass sich der Schuh an der gleichen Stelle
wie der Fuß biegt. Bewährt haben sich Stahlschienen.
Um die Durchtrittsicherheit in Sicherheitsschuhen zu gewähren,
wird in Schuhen mit der Bezeichnung S3/P3 und S5/P5 eine Stahlzwischensohle
eingearbeitet. Sie soll gewährleisten, dass das Eindringen
von spitzen und scharfen Gegenständen in die Fußsohle
verhindert wird.
Die Stahlsohle darf ohne Zerstörung des Schuhes nicht
entfernt werden können. Sie soll einer
Kraft von 1.100 Newton widerstehen und gewährt aus .Bandstahl
von ca. 0,45 mm Dicke bestehend dennoch eine hohe Flexibilität.
Schuhleisten
Der Schuhleisten berücksichtigt nicht nur die Länge
des Schuhes, sondern auch die Weite.
Um dem Fuß genügend Freiheit im Schuh zu geben,
sollte auch auf die richtige Weite geachtet werden. Ist der
Schuh zu eng, drückt der Schuh und verursacht Schmerzen
im Fuß. Bei zu weiten Schuhen "schwimmt" der
Fuß im Schuh und ermüdet sehr schnell.
für Damenschuhe stehen spezielle Leisten zur Verfügung.
Sollen eigene lose Einlagen im Schuh verwendet werden, ist
darauf zu achten, dass genügend Platz für den Fuß
im Schuh verbleibt.